Beispielhafte Krankengeschichten


Endogene Mykotoxikose - Arzneimittelschaden
 
Symptome und Krankengeschichte
 
 
Es begann mit harmlosen Infekten wie im Jahre 1988/1989 ein Jahr lang immer wiederkehrende leichte Blasenentzündungen. Auch die seit 1986 wiederholten Mandelentzündungen bis hin zum beginnenden Abzess waren nicht wirklich Besorgnis erregend. Sie ließen sich lange Zeit mit Antibiotika problemlos therapieren. Der Zusammenbruch kam plötzlich beim Spaziergang in der Mittagspause im Herbst 1993. Festgestellt wurde lediglich ein erhöhter Blutdruck. Aber die Entkräftung war gravierend. Eine unerklärliche Schwäche machte sich im Körper breit, Anfälle mit Herzrasen und Zittern folgten. Nach nur 2 ½ Monaten konnte ich, vormals gut trainiert, nicht mehr laufen. Da sich ein Verdacht auf Herzmuskelentzündung nicht bestätigte, sollte ich in die Psychiatrie eingewiesen werden. Ich floh mit letzter Kraft aus dem Krankenhaus und erreichte mit Hilfe meines HNO-Arztes die Entfernung der chronisch-entzündlich veränderten Mandeln. Nur 4 Wochen später war ich wieder arbeitsfähig. Aber so richtig zu Kräften kam ich nicht. Ein Internist diagnostizierte im Frühjahr 1994 eine Darmmykose und behandelte zuerst mit Nystatin. Da das nicht half, wurde die Therapie kurz darauf mit Ampho-Moronal fortgesetzt. Mir ging es daraufhin relativ gut. Da die Pilze immer wieder kamen und ich durch eine Bekannte von einer Selbsthilfegruppe erfuhr, besuchte ich ein paar Gruppentreffen im Jahre 1995. Man riet mir zur Einnahme von Paidoflor und Mutaflor. Der Arzt verschrieb mir lediglich Paidoflor. Nach einem halben Jahr setzte ich das Präparat wieder ab, da es mir besser ging. Inzwischen hatte ich wiederkehrende Unterleibsentzündungen, die mit Antibiotika nur noch schwer zu therapieren waren. Im Frühjahr 1998 kam der erste Rückfall. Die Anfälle, die Entkräftung sowie leichte grippeartige Gliederschmerzen erstreckten sich diesmal über ca. 6 Wochen. Wieder begann ich mit der Zuführung von Laktobazillen für 6 Monate und erholte mich. Der nächste Rückfall folgte ein Jahr später im Frühjahr 1999. Jetzt war bereits ein Anfall mit heftigen Engegefühlen in der Brust und starkem Kribbelgefühl in den Armen dabei. Ich nahm erneut Kontakt zur Selbsthilfegruppe auf und setzte bei meinem Arzt die Verschreibung von Mutaflor durch.
 
Befunde
 
 
Das Ergebnis der Darmflora-Analyse (vollständige mikrobiologische Stuhluntersuchung) bestätigte den Verdacht einer Schleimhautschädigung, hervorgerufen durch diverse Antibiotikatherapien, die typischerweise insbesondere zur Ansiedelung von Clostridien und pathogenen E. coli in der Darmflora führen und aufgrund der Anamnese bekannt waren:
 
 
26.03.1999
05.01.2004
03.01.2007
Normal
 
 
 
 
 
pH-Wert
8,5+
7,5+
7,5+
 
 
 
 
 
 
Candida albicans
 
2+
2+
 
 
 
 
 
 
Normalflora
 
 
 
 
Laktobazillen
2+
2+
4+
2+, 3+
Bifidobakterien
0
2+
1+
2+, 3+
Bacteroides-Arten
3+
4+
4+
2+, 3+
Enterokokken
1+
3+
3+
2+, 3+
E.coli
4+
4+
1+
2+, 3+
Pathogene Keime
 
 
 
 
E.coli-Biovar (Lac-)
 
 
4+
 
Clostridium sp.
 
2+
 
 
ß-häm. Streptokokken agalactiae
 
2+
3+
 
Parasitologie
negativ
 
 
 
 
In der Aspergillus-Serologie zeigte sich eine erhebliche Schädigung der Darmschleimhaut durch Mykotoxine, die anhand der Krankengeschichte ebenfalls auf Antibiotikaeinnahmen zurückgeführt werden konnte:
 
Aspergillus
15.10.1999
13.01.2004
Grenzwerte
Antigen
0,5
0,5
< 1,0
IgA
105
21
< 30
IgG
749
1.206
< 1000
IgM
11
26
< 20
IgE
0,13
0,32
< 0,35
 
 
 
 
 
Therapie
 
 
Ich bezog eine andere Wohnung, sobald ich mich kräftig genug dafür fühlte und richtete sie nach und nach gemäß den Empfehlungen der Selbsthilfegruppe neu ein. Die Ernährung wurde ebenfalls sukzessive umgestellt. Die Einnahme von Mutaflor erfolgt mit nur einer kurzen Unterbrechung bis heute. Seit 2004 bin ich wieder in der Lage, regelmäßig Sport zu treiben.
 
  
Meine Krankengeschichte (Schimmelpilzvergiftung)
 
Mein Leidensweg begann vor ca. 15 Jahren mit scheinbar harmlosen Symptomen. Der Beginn meiner Erkrankung fiel in eine Zeit, in der ich viel Sport (vorwiegend Fitness) trieb. Und: ich lebte in einer Wohnung, die in der Küche (im Wandschrank) mit Schimmel befallen war - damals war mir allerdings nicht klar, was das für Folgen zeitigen würde. Zugleich nahm ich während dieses Lebensabschnittes verstärkt Kohlenhydrate zu mir (Kartoffeln, Nudeln etc.).
 
Bald stellte sich ein anhaltendes Völlegefühl ein. Es blieb oft über Tage und hatte sehr unangenehme Auswirkungen: beispielsweise ein aufgeblähter Bauch und demzufolge Druck in der Herzgegend.
 
Nach mehreren erfolglosen Arztbesuchen und Gesprächen mit Freunden fand ich eine Ärztin, die mit meinen Symptomen „etwas anfangen konnte“. Sie äusserte den Verdacht, dass es sich möglicherweise um eine Besiedelung des Darmes mit Candida albicans handeln könnte und leitete entsprechende Untersuchungen in die Wege (Stuhlabgabe u. -analyse). Es stellte sich in der Tat heraus, dass mein Darm übermäßig mit Candida albicans besiedelt war. Meine Ärztin empfahl mir eine Nahrungsmittel-Umstellung auf Vollkornprodukte (was komplett falsch war!); desweiteren sollte ich viel Gemüse zu mir nehmen. Und Sie verschrieb mir zugleich ein Medikament namens Nystatin.
 
Es stellten sich anfänglich jedoch leichte Verbesserungen ein. Dennoch war ich nicht wirklich zufrieden und litt nach wie vor unter den oben geschilderten Beschwerden. Während dieser Zeit wurde auch meine Haut im Gesicht entzündlich (rote Stellen im Backenbereich, kleine offene Stellen). Ich konsultierte eine andere Ärztin: Diagnose und Behandlung gingen quasi in die gleiche Richtung. Desweiteren empfahl mir die neue Ärztin, dass ich mir das Amalgam meiner Zahnfüllungen entfernen lasse (was auch geschah, allerdings unter völlig widrigen Bedingungen - wie ich heute weiß). Insgesamt besserte sich meine Situation durch die Nahrungsumstellung und die Einnahme von Nystatin etwas. Dennoch hatte ich im Laufe der nächsten Jahre immer wieder unter den genannten Beschwerden zu leiden und war manchmal der Verzweiflung nahe, da ich einfach nicht wusste, was mit mir los war.
 
Im Jahr 2000 zog ich aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt (abermals in eine Wohnung, die mit Schimmelpilz befallen war; auch diesmal ahnte ich nicht, was das für Folgen haben würde). Im Laufe der Zeit verschlimmerten sich meine Symptome weiter. Es kam Folgendes hinzu:
 
         inneres Zittern
         plötzliche Schwindelanfälle
         Kehlkopfverengung (massive Schluckbeschwerden)
         unbegründete Angstzustände
 
Schlussendlich wurde im Frühjahr 2005 bei mir Blasenkrebs diagnostiziert. Es gibt keinen konkreten Beweis, dass der Krebs durch Schimmelpilze hervorgerufen wurde; dennoch liegt die Vermutung nahe, dass er mindestens dadurch gefördert wurde, da mein Immunsystem vollkommen instabil war (wie ich erst später erfuhr).
 
Schließlich nahm ich im Sommer 2006 Kontakt zur Gruppe auf. Mir wurde zuerst eine weitere Stuhluntersuchung (eine vollständige mikrobiologische Stuhluntersuchung, um genau zu sein) angeraten, um einen klaren Befund zu erhalten. Anschließend empfahl man mir die Einnahme von Paidoflor und Mutaflor. Erst seitdem fühle ich mich wirklich besser und kann wieder ein halbwegs normales Leben führen.
 
 
Sporenbelastung und exogene Mykotoxikose - Krank durch Schimmelpilzbefall in den Wohnräumen
 
Im Jahr 2003 kam ich, 24jährig, durch eine Freundin mit einer Selbsthilfegruppe für Pilzerkrankungen in Kontakt. Neugierig von ihren Erzählungen über ihren verbesserten Gesundheitszustand, nahm ich ebenfalls Kontakt mit der Gruppe auf. Auch wenn mich meine damaligen Beschwerden zwar größtenteils nicht sehr in meinem Alltag beeinträchtigten und ich sie auch nicht als extrem besorgniserregend empfand, so wollte ich sie dennoch nicht akzeptieren und mich nicht mit ihnen abfinden. Ich wollte „ganz gesund“ sein und hatte zu dem Zeitpunkt schon mehrere Heilfastenkuren ausprobiert, mich über diverse Ernährungspraktiken, von veganer über vegetarische bis hin zu ökologischer und vollwertiger Ernährung informiert und sie auch ausprobiert.
Zu meinen Beschwerden, die ich hatte bevor ich zur Selbsthilfegruppe kam, gehörten: permanente Spannungskopfschmerzen seit über 10 Jahren, an die ich mich schon völlig gewöhnt hatte und gegen die ich auch nie Medikamente einnahm, eine stets verstopfte Nase, gegen die ich ständig Nasentropfen einnahm, diverse Allergien, v.a. gegen Hausstaubmilben, aber auch gegen Katzen, Gräser, etc., ständiges Frieren, wenn anderen überhaupt nicht kalt war, ein sehr oft sehr stark geblähter Bauch, zum Teil unerklärliches Jucken am ganzen Körper, jedoch ohne äußerlich sichtbarer Hautveränderungen, sowie wochen-, vielleicht waren es sogar monatelange Schmerzen in den Knien (mal in einem, mal im anderen, mal in beiden), durch die ich zu dem Zeitpunkt nicht mal einem Bus hinterher rennen konnte. Diese wurden jedoch besser, als ich von einer Ärztin empfohlene Lachsölkapseln einnahm.
Nach meiner anfänglich recht konsequenten Ernährungsumstellung im Sinne der Selbsthilfegruppe wurde meine Nase schnell freier, der Bauch war nur noch dann gebläht, wenn ich „falsch“ gegessen hatte und das Jucken verschwand. Gleichzeitig sensibilisierte mich die Ernährungsumstellung. Ich nahm auf einmal bewusst schlechtes Raumklima und Gerüche wahr und reagierte auch auf Lebensmittel oder Medikamente, auf die ich nie reagiert hatte. Halskratzen, -schmerzen, Bauchschmerzen, v.a. Durchfall, Frieren, Jucken der Scheide und auch meine immer dann wiederkehrenden Knieprobleme waren nun derartige Reaktionen auf ungesunde Stoffe. Als ich z.B. bei einer ganz hartnäckigen Grippe doch noch einmal meine altbewährten Nasentropfen von Ratiopharm verwendete, nachdem ich sie eigentlich aufgrund des Wissens durch die Selbsthilfegruppe schon längst „abgesetzt“ hatte, bekam ich mehrere Tage große „Löcher“ auf der Zunge.
Einerseits verbesserte sich somit zwar mein Gesundheitszustand, erschwerte mir die Sensibilisierung andererseits jedoch auch das Leben, indem ich nun erst anfing auf bestimmte Lebensmittel, Medikamente, Möbel- und Raumausdünstungen, Ozonwerte, etc. zu reagieren, auf die ich nie vorher reagiert hatte. Meine freiwilligen Einschränkungen z.B. bei der Möbel- und Lebensmittelwahl führten leider häufig zu Unverständnis in meinem Umfeld. So z.B. wenn ich bei Krankheiten keine Medikamente mehr einnehmen wollte, auf bestimmte, bis dahin gut vertragende Lebensmittel verzichten wollte, oder auch Möbel nach dem Kauf wieder zurückgeben wollte, weil ich erst zu Hause ihre giftigen Ausdünstungen bemerkte. Als besonders heikles Thema kristallisierten sich auch schnell Essenseinladungen heraus. Ich habe gelernt in diesem Bereich „um des lieben Friedens willen“ viele Kompromisse zu schließen.
Auf Dauer war ich zu disziplinlos, um mich an alle Ernährungsrichtlinien zu halten, v.a. weil ich meine Schwäche für Süßigkeiten nie in den Griff bekommen habe, wobei sich auch hier schlechtere und weniger schlechte herauskristallisiert haben. Die Grundprinzipien habe ich jedoch verinnerlicht und habe mein Ess- und Kochverhalten ihnen angepasst. Mit den Kopfschmerzen lebe ich zwar immer noch, aber es kommt mir manchmal so vor, als hätte sich auch das verbessert.
Wie entscheidend neben der Ernährungsumstellung auch die Verbesserung des Wohnumfeldes ist, habe ich festgestellt, als ich zwischenzeitlich ein gutes Jahr in einer Wohnung wohnte, die fast komplett mit Laminat ausgelegt war. In diesem Jahr bekam ich extreme Nasenprobleme, wie ich sie noch nirgends vorher hatte. Die Nasenflügel schwollen extrem an, waren sehr druckempfindlich, zum Teil Innen stark verkrustet, zum Teil picklig und eitrig und stets verschleimt. Das gleiche Phänomen bekam mein Mann wenige Monate nach mir auch. Nach einem Umzug in ein Haus von 1968, das mit Fließen und altem Parkett ausgestattet ist, verschwanden die Nasenprobleme. Besonders beim Neukauf von Möbeln bin ich mittlerweile sehr vorsichtig, rieche stets zuerst an ihnen und habe mich schon so manches Mal für eine ausgedünstete Secondhand-Variante entschieden.
 
Ich litt nicht unter Fußpilz, Scheidenpilz o.ä., sondern in der Stuhluntersuchung fanden sich Candida albicans und Klebsiella. In unserer Wohnung wurde eine Schimmelpilzbelastung festgestellt (die Wände hatten unterschiedliche Temperaturen). Es war eine Neubauwohnung meiner Eltern, wo mein Zimmer richtig feucht war und sich Schimmelpilze bildeten, die wir damals leider mit Chemie abtöteten, so dass die noch schlimmeren Toxine auch in meine Krankengeschichte reingehören...
  

Scheidenpilze - Candida-Problem als Folge einer Mykotoxikose

Meine Krankengeschichte reicht etwa in den Sommer 2003 zurück. Seit damals hatte ich nach einer Gabe oraler Antibiotika ein chronisches Candida-Problem, das sich in erster Linie als Scheidenpilz äußerte, nach und nach aber eine Menge anderer Symptome mit sich brachte. Allerdings habe ich diese Symptome bis zu meinem Kontakt mit der SHG nicht miteinander verknüpft:
 
  1. Brennen und hohe Empfindlichkeit der Schleimhäute, nicht nur im Intimbereich (v.a. Rachen und Nase)
  2. Durchfall (regelmäßig extreme Episoden, generell Neigung zu sehr weichem Stuhl)
  3. rätselhafte Schmerzen in der gesamten linken Körperhälfte, vor allem im Bein, im Handgelenk (ausstrahlend), in der Achselhöhle; Taubheitsgefühle in äußeren Fingern und Zehen
  4. monatlich wiederkehrender, kaum erträglicher Juckreiz in der Scheide, candida-typischer geronnener Ausfluss
  5. hoher Puls, Schlafprobleme
  6. psychische Labilität, kaum Lebensfreude
 
Ich war insgesamt wohl ca. 3 Jahre lang ‚abhängig’ von oralen (also systemisch wirkenden) Anti-Pilz-Mitteln, die den Organismus schwer belastet haben, ohne die ich aber nicht auszukommen glaubte.
 
Der Kontakt mit der SGH brachte mir die entscheidende Wendung – ich machte, zunächst 2 Monate lang, eine radikale Diät, kombiniert mit der Einnahme von Paidoflor, und konnte bereits im nächsten Zyklus die Medikamente absetzen. Der positive Effekt war unmittelbar zu spüren, was mir einen unglaublichen Auftrieb gab. Ich habe seitdem keine Medikamente mehr gebraucht, und bin im wesentlichen auch ohne lokale Antimykotika ausgekommen (abgesehen von einer ätherischen Ölmischung der Firma Für-die-Gesundheit). Generell befinde ich mich auf einem guten Weg, auch wenn ich ernährungstechnisch immer wieder ein Stück weit von ihm abkomme (und dann prompt mit einem leichten Wiederaufleben der ehemaligen Symptome zu rechnen habe). Zur Zeit nehme ich keine zusätzlichen darmaufbauenden Stoffe zu mir (nach 2 Monaten Paidoflor habe ich zunächst Mutaflor genommen, aber nicht wirklich positiv darauf reagiert).
 
Da offenbar auch meine Wohnsituation belastet war (nach einem Austausch der alten Fenster gegen stark abdichtende neue Kunststoff-Fenster hatte ich immer wieder feuchte, z.T. schimmelnde Flecken an den Außenwänden) bin ich in der Zwischenzeit umgezogen, was den Genesungsprozess sicher unterstützt.
 
Im Moment habe ich einen völlig problemlos funktionierenden Stuhlgang (was vielleicht auch mit meiner grundlegend veränderten Situation: einer Schwangerschaft im dritten Monat, zu tun hat); im Gegenzug ist aber der Scheidenpilz wieder etwas virulenter (auch das scheint in einer Verbindung mit der Schwangerschaft zu stehen). Dennoch fühle ich mich, ganz im Gegensatz zu früher, die meiste Zeit symptomfrei und habe nur hin und wieder ein leichtes, durchaus erträgliches Brennen in der Scheide (wohingegen das Brennen der anderen Schleimhäute eigentlich nicht mehr auftritt). Die linksseitigen Schmerzzustände sind im wesentlichen verschwunden, abgesehen von machen Phasen, in denen ich psychisch belastet oder unter Druck bin – doch auch dann in wesentlich verringerter Intensität. Die Entscheidung für die Schwangerschaft konnte eigentlich nur dank der SGH positiv ausfallen, weil ich mich viel kräftiger als in den vergangenen Jahren fühle und mich insgesamt nicht mehr als krank oder kränklich beschreiben würde.
 
P.S.: Inzwischen habe ich ein gesundes Kind geboren, und mein eigenes Allgemeinempfinden hat sich seitdem noch einmal sehr verbessert! Allerdings hatte ich ab dem 4. Monat der Schwangerschaft mit einem heftigen Wiederaufflackern aller oben beschriebenen Symptome zu kämpfen, und zuerst hatte ich keine Ahnung, wieso. Erst nach und nach habe ich Verdacht geschöpft: Auslöser war ein Produkt, das alle möglichen Zusatzstoffe (von Eisen über Folsäure bis zu Vitaminen) kombiniert, und das von vielen Ärzten generell empfohlen wird. Nach Absetzen dieses Produkts ging es mir langsam wieder besser.
Dennoch hatte ich bis zum Ende der Schwangerschaft mit Candida der Scheidenschleimhaut zu kämpfen – und zugleich mit dem heftigen Unverständnis einer Frauenärztin, die mir mit einem erhöhten Früh- bzw. Fehlgeburtsrisiko Angst machte, sollte ich keine lokalen Antimykotika anwenden. Das hat mich eine Zeit lang sehr belastet. Nach einem Arztwechsel wurde mir aber klar, dass diese Frage auch unter Medizinern sehr umstritten ist, und ich habe die vollen 9 Monate ohne Zäpfchen durchgehalten – bis auf eine einmalige Gabe von Canesten 2 Wochen vor dem Geburtstermin. Meine Tochter kam dann höchst pünktlich und unversehrt zur Welt, und ich kann nur allen werdenden Müttern mit ähnlichen Problemen den Rücken stärken, sich weder von Ärzten noch von diversen Internetseiten zum Thema Candida in der Schwangerschaft verrückt machen zu lassen!

 

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